Alles zum Thema textile Druckverfahren

Veröffentlicht in Druckverfahren von Werbeschilder-Wissen.de

TextildruckObwohl bei Werbematerialien auch vielmals Pappen oder andere Trägerplatten, wie solche aus Alu-Dibond bedruckt werden, so spielt der Textildruck doch eine große Rolle. Denn gerade viele Banner für den Außenbereich werden aus Textilien hergestellt und auch bei Displaysystemen kommen Textilien durchaus vermehrt zum Einsatz. Dabei bezeichnet das Wort Textildruck an sich eine Menge verschiedener Verfahren mit denen Textilien bedruckt werden. Zudem gibt es bei den einzelnen Verfahren durchaus größere Unterschiede und allgemein kann man sagen, dass das Drucken auf Textilien sich durchaus schwieriger gestaltet als der Papierdruck. Wir stellen eine Reihe Textildruckverfahren hier einmal genauer vor.

Transferdruck

Bei dieser Art des Textildruckes schneidet man das Druckmotiv zunächst aus Kunststofffolien zu. Diese sind meist einfarbig und übertragen das Druckmotiv dann auf den Stoff, welcher zum Beispiel aus Baumwolle oder Polyester besteht. Das Drucken von Farbverläufen ist hierbei nicht möglich. Daher wird der Transferdruck also eher für das Drucken von einfarbigen Logos oder anderen einfarbigen großen Flächen genutzt. Und obwohl sich hiermit auch mehrfarbige Drucke erstellen lassen, ist dies jedoch teilweise unverhältnismäßig kostenintensiv. Auch wenn also nur wenige Farben hierbei verdruckt werden, so sind diese doch sehr farbecht, was zum Beispiel gerade beim Siebdruck nicht immer der Fall ist. Diese Art des Druckens eignet sich zudem eher für kleinere Stückzahlen, denn der preisliche Aufwand ist pro Stück gleich und so können größere Auflagen besser mit einem anderen Druckverfahren hergestellt werden.

Schablonendruck, auch Siebdruck genannt

Bei diesem Verfahren wird der Stoff direkt mit der Farbe bedruckt. Daher sollte man also Farben auswählen, die einen engen Verbund mit dem Textilgewebe eingehen. Denn nur so entsteht eine hohe Deckkraft, die für ein schönes Druckerzeugnis durchaus entscheidend ist. Pro Farbe wird dabei je ein Sieb genutzt, durch den die Farbe auf den Stoff aufgetragen wird. Diese sorgt wiederum dafür, dass die fixen Kosten relativ hoch angesetzt sind, weshalb man bei diesem Verfahren lieber höhere Auflagen an Stoffdruckerzeugnissen fertigen lassen sollte. Damit die Stoffe ihre Leuchtkraft lange erhalten, müssen sie bei diesem Verfahren zudem teilweise nachbehandelt werden.

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Artikelbild: © Jürgen Oberguggenberger / pixelio.de