UV-Direktdruck & Folienkaschierung

Veröffentlicht in Druckverfahren von Werbeschilder-Wissen.de

Direktdruck - SiebdruckUnternehmen benötigen für ihre Reklame Werbeschilder, um die Umgebung auf sich aufmerksam zu machen. Hierbei ist überlegenswert, für welche Verwendungsart die Schilder hergestellt werden sollen. Daran orientiert sich dann der gewünschte Werbeschilder Druck. In Frage kommen hierfür der UV-Direktdruck oder der Siebdruck.

Der Unterschied beider Verfahren liegt zum einem im Preis begründet, aber ebenso in der Haltbarkeit des Drucks. Beide Möglichkeiten des Werbeschilder Druck sind für alle Arten von Materialien geeignet. Der Kunde sollte vorab bereits überlegen, für welchen Einsatzbereich er seine Reklame und den damit verbundenen Druck benötigt.

Der UV-Direktdruck ist schnell und günstig

Werden größere Schilder benötigt, empfiehlt sich der UV-Direktdruck. Mit dieser Druckform können alle Materialien bedruckt werden. Dieses Verfahren erlaubt es, selbst Fotos auf dem Werbeschild aufzubringen, denn eine Auflösung ist bis zu 1.440 dpi möglich. Somit kann beispielsweise direkt auf Acrylglas gedruckt werden. Da keine Weiterverarbeitung nach dem Drucken nötig ist, bleiben die Druckkosten niedrig.

Die Produktionszeit ist ebenfalls als gering zu bezeichnen und mittels des Direktdrucks können sogar größere Stückzahlen in kurzer Zeit angefertigt werden. Jedoch ist der Druck ohne weitere Nachbearbeitung nur etwa zwei bis drei Jahre haltbar. Da die Tinte auf dem Material liegt, kann es passieren, dass diese dann abblättert. Wer Wert auf ein haltbares Werbeschild legt, sollte dann eine Oberflächenbehandlung mittels einer Folienkaschierung überlegen, welche die Lebenserwartung des Schildes enorm erhöht.

Der Siebdruck als haltbare Alternative

Beim Siebdruckverfahren besteht ebenfalls die Möglichkeit, unterschiedliche Materialien gemäß dem Kundenwunsch zu bedrucken. Dazu sind entsprechende Druckfarben möglich, denn nicht jede Farbe kann für jedes Material verwendet werden. Auch wenn der Siebdruck zu den ältesten Druckverfahren gehört, so hat er nach wie vor seine Berechtigung.

Sicherlich ist diese Form den langsamen Druckarten (PDF) zuzuschreiben, aber ein Vorteil ist darin zu sehen, dass durch unterschiedliche Gewebefeinheiten der Auftrag so variiert werden kann, dass selbst höhere Farbschichtdicken erreicht werden können. Somit ist ein Reliefdruck kein Problem. Ein weiterer Vorteil liegt in der Vielseitigkeit begründet. Auch hier kommt es sehr auf den Kundenwunsch an. Je nach Qualität ist vielfach eine Folienkaschierung nicht nötig, es reicht dann eine Trocknung mittels Infrarotheizung, um ein langlebiges Werbeschild zu erhalten.

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