Personalisierte Werbung dank Digitaldruck

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der gläserne MenschIn Sachen Werbung gibt es natürlich viele Strategien, die die Firmen dabei für sich nutzen. Manchmal ist das Motto dabei „Je größer, desto besser“ und bei solchen Kampagnen geht es dann oft darum möglichst schnell viel Aufmerksamkeit, also einen Hype, für ein bestimmtes Produkt zu erzeugen. Doch so ein Hype kann die Kunden auch schnell abschrecken, weshalb Firmen immer mehr auch auf andere Werbematerialien ausgleichen. Gerade wenn die Werbung den Empfänger gezielt ansprechen soll, macht man sich dabei die Vorteile des Digitaldrucks zu Nutze.

Denn anders als bei anderen Druckverfahren, wie dem Offsetdruck, braucht man für den Digitaldruck hingegen keine festen Druckvorlagen. Da eine sogenannte Druckform also nicht benötigt wird, kann somit jeder Bogen anders bedruckt werden. Dies macht das Personalisieren der Werbung mit dem Namen des bereits oder potentiellen Kunden so also einfach und problemlos möglich. Diese Verfahren, welches die personalisierte Werbedruckerzeugnisse erst ermöglicht, nennt sich in Expertenkreisen auch Direct Digital Printing, oder kurz DDP. So werden beispielsweise auch andere personengebundene Druckerzeugnisse, die allerdings keinen Werbezwecken dienen, wie Kreditkartenabrechnung oder Kontoauszügen in diesem Verfahren hergestellt. Dabei macht man sich also die Vorteile des Digitaldrucks allgemein zu Nutze, denn hier wird das zu druckende Bild direkt per PC an die Druckmaschine übertragen. Oft wird dabei auch ein Laserdruckverfahren verwendet, denn dadurch lassen sich schnell und einfach hohe Auflagenzahlen erreichen, wie es bei Werbemitteln ja zwingend gewünscht ist.

personalisierte Werbung

personalisierte Werbung (© Jens Goetzke / pixelio.de)

So viel also zu den Vorteilen des Digitaldrucks, den man sich für Werbematerialien zu Nutze macht. Und die persönliche Ansprache des Kunden kann durchaus seine Kaufentscheidung beeinflussen. Allerdings müssen die Werbemacher dabei noch mehr beachten als nur den richtigen Namen in das Werbedruckerzeugnis einzufügen und dann auch an die richtige Person zu senden. Denn personalisierte Werbesachen gibt es mittlerweile zu genüge und wenn das Ganze zu werbend wirkt, dann werfen viele Empfänger solche Briefe schon mal ungelesen gleich in den Mülleimer.

Damit dies nicht passiert, ist also auch sehr auf das Layout und eine gewisse Eleganz zu achten. Denn nur so hat der personalisierte Werbebrief auch Sinn, nur dann wird er auch gelesen. Außerdem empfiehlt es sich solche Briefe auch nicht zu oft, sondern lieber in angemessenen Abständen zu versenden. Sonst bekommt der Verbraucher in der Tat leicht den Eindruck, dass es sich um Spam handelt und so wurde das Werbebudget für nichts und wieder nichts ausgegeben. Außerdem haben diese personalisierten Werbematerialien auch nur Erfolg, wenn sie auch die richtigen Empfänger erreichen, die allesamt Teil der Zielgruppe sind. Liegt so ein Adressenpool nicht vor, dann ist es also ratsamer lieber auch andere Werbemittel auszuweichen.

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Artikelbild: © Helmut J. Salzer / pixelio.de